UNTERWEGS IN PORTUGAL · UNSER PERSÖNLICHER REISEBERICHT
Portugal mit dem Zug entdecken: Lissabon, Porto und das Douro-Tal
Zwei ganz unterschiedliche Städte, ein Hotel im historischen Bahnhof und der Douro als roter Faden: Unsere Portugal-Reise führte uns von Düsseldorf nach Lissabon, mit dem Zug weiter nach Porto und anschließend ins Douro-Tal.
Hier teilen wir unsere Erlebnisse, eigenen Fotos und Tipps für Deine Reiseplanung: von Lissabon und Porto über Pinhão und den Zugausflug nach Pocinho bis zur Rückreise. Eine Idee für alle, die Städte, Weinlandschaft und Bahnfahrten miteinander verbinden möchten.
ETAPPE 1 · ANKOMMEN IN PORTUGAL
Lissabon: Altstadtgassen, gelbe Straßenbahnen und Abende am Wasser
Für mich war es der zweite Besuch, für meine Frau der erste. Gemeinsam wollten wir uns mehrere Tage Zeit nehmen, um Lissabon kennenzulernen – tagsüber und am Abend.
Von Düsseldorf nach Lissabon
Unsere Reise begann am Flughafen Düsseldorf. Nach einem angenehmen Flug landeten wir in Lissabon und fuhren mit einem über die Uber-App bestellten Wagen zu unserem Hotel. Die Lage hatten wir vorher bewusst ausgesucht: nah am Tejo und ein guter Ausgangspunkt für die Altstadt.
Unser Hotel: The Editory Riverside am Tejo
Schon bei der Ankunft waren wir vom The Editory Riverside Hotel angenehm überrascht. Das große, markante Gebäude verbindet ein Hotel mit viel Atmosphäre und die Geschichte des Reisens. Unser Zimmer hatte Blick nach vorne aufs Wasser. Wenn Kreuzfahrtschiffe vorbeifuhren oder in der Nähe anlegten, konnten wir sie vom Zimmer aus beobachten.
Historische Details, alte Möbel und Erinnerungsstücke wie Schreibmaschinen sorgten für das Flair, das wir mögen. Dazu kamen schöne Zimmer und ein wunderbares Frühstücksbuffet. Wer sich in einem Haus mit Geschichte wohlfühlt, wird verstehen, weshalb wir dieses Hotel so gerne in Erinnerung behalten haben.
Besonders ungewöhnlich ist die Lage im Gebäudekomplex des Bahnhofs Santa Apolónia. Für uns fühlte es sich fast so an, als würde man aus der Rezeption direkt in den Bahnhof treten. Bei unserem Besuch war alles sauber und übersichtlich; wir haben uns dort wohl und sicher gefühlt.
Santa Apolónia ist ein Fernbahnhof. Für unsere spätere Weiterreise nach Porto war diese Verbindung von Hotel und Bahn deshalb besonders praktisch. Auf dem Foto der Bahnhofshalle ist rechts auch der rote Gebäudeteil zu erkennen.
Unser Hotel am Tejo
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Rauf und runter: Lissabon zu Fuß und mit der Straßenbahn
Vom Hotel aus starteten wir unsere Erkundungen. Es ging bergauf, wieder bergab und um die nächste Ecke. Gerade die hügelige Landschaft, die alten Häuser und die engen Gassen machen für uns einen großen Teil des Reizes aus.
Natürlich durften die bekannten gelben Straßenbahnen nicht fehlen. Wir haben sie bewundert und sind auch mitgefahren. Wenn sich die Wagen durch schmale Straßen schlängeln, ist schon die Fahrt ein Erlebnis. Unser Foto zeigt eine historische Bahn der Linie 28.
Zusätzlich machten wir eine Hop-on-Hop-off-Stadtrundfahrt. An den einzelnen Stationen konnten wir aussteigen und uns umsehen. Das war für uns eine angenehme Ergänzung zu den Spaziergängen: erst einen Überblick bekommen und dann dort mehr Zeit verbringen, wo es uns besonders gefiel.
Unterwegs in Lissabon
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Altstadtflair und gemütliche Restaurants
Zu unseren schönsten Erinnerungen gehören die Restaurantbesuche in der Altstadt. Freundliche Kellner, sehr leckeres Essen und Lokale mit eigenem Charakter machten die Abende besonders. Karierte Tischdecken, alte Dekorationen und Tische in den Gassen: Unsere Fotos zeigen etwas von diesem Flair.
Lissabon am Abend: Musik und Hafenatmosphäre
Nach Einbruch der Dunkelheit hatten die beleuchteten Gassen ihren ganz eigenen Reiz. Einen Abend zog es uns an die Docas in Alcântara, zum Ausgehviertel am Wasser unterhalb der großen Brücke. Dort entdeckten wir Bars, Clubs und unterschiedliche Musikrichtungen. Nach unserem Eindruck wurde es erst später am Abend richtig lebendig.
Auf unserem Hafenfoto ist die Ponte 25 de Abril zu sehen. Die rote Hängebrücke verbindet Lissabon über den Tejo mit Almada. Ihr Hängebrückenteil ist rund 2,3 Kilometer lang, die zentrale Spannweite etwas mehr als einen Kilometer. Die 1966 eröffnete Brücke wird heute von Autos und Zügen genutzt. Uns blieb vor allem der Blick am Abend in Erinnerung: die Lichter über dem dunklen Wasser und davor die Segelboote.
Restaurants und Lissabon am Abend
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Unsere Tipps nach den Lissabon-Tagen
Ein paar Tage Zeit lassen
So bleibt Raum für die Stadt bei Tageslicht, entspannte Pausen und Abende in den Gassen oder am Wasser.
Bequeme Schuhe einpacken
Kopfsteinpflaster, Steigungen und viele kleine Wege gehören zu einem Stadtbummel in Lissabon dazu.
Verkehrsmittel kombinieren
Zu Fuß, mit der Straßenbahn, dem Stadtrundfahrtbus und über Uber bestellten Fahrten waren wir flexibel unterwegs.
Unser Eindruck: Lissabon hat uns mit seiner Lage am Wasser, den alten Gassen, Restaurants und dem lebendigen Abendleben begeistert. Das Riverside Hotel war ein schöner Ausgangspunkt – und die passende Verbindung zur nächsten Etappe unserer Bahnreise.
ETAPPE 2 · MIT DEM ZUG IN DEN NORDEN
Porto und Gaia: zwei Ufer, Portwein und der Weg zum Atlantik
Nach Lissabon erwartete uns ein ganz anderes Stadtgefühl. Der Douro trennt und verbindet Porto und Vila Nova de Gaia – und von unserem Hotel auf der Gaia-Seite hatten wir einen wunderbaren Blick auf Porto.
Von Lissabon nach Porto – entspannt mit dem Zug
Die Zugfahrt war für uns ausgesprochen angenehm und komfortabel. Wir hatten uns für eine höherwertige Verbindung und die bessere Reiseklasse entschieden. Zurücklehnen, aus dem Fenster schauen und ohne selbst fahren zu müssen die nächste Stadt erreichen: Diese Art zu reisen passte gut zu unserer Portugal-Tour.
Nach der Ankunft nahmen wir wieder einen über Uber bestellten Wagen zu unserem Hotel in Vila Nova de Gaia. Dort begann unsere nächste Stadterkundung.
Tipp zur Bahnplanung: Porto-Campanhã und der historische Innenstadtbahnhof São Bento sind unterschiedliche Bahnhöfe. Achte auf den genauen Ankunftsbahnhof, die Reiseklasse und Deine Weiterfahrt zum Hotel.
Porto und Gaia: beide Seiten entdecken
Auf der einen Seite liegt Porto mit der Altstadt und dem bekannten Uferbereich Ribeira, gegenüber die eigenständige Stadt Vila Nova de Gaia, meist Gaia genannt. Viele klassische Stadtmotive findet man auf der Porto-Seite. Gaia gehört für uns aber genauso dazu: Hier liegen zahlreiche historische Portweinkeller, und von der Promenade schaut man auf die Häuser am gegenüberliegenden Hang.
Gerade abends, wenn die Lichter angehen, ist dieser Blick besonders schön. Während unseres Aufenthalts sahen wir auch kleine Fährverbindungen zwischen den Ufern. Außerdem verbindet die markante Ponte Dom Luís I beide Seiten. Eine kurze Flussquerung und eine touristische Bootsrundfahrt sind unterschiedliche Angebote; unser Bootsfoto zeigt ein Ausflugsboot.
Porto und Gaia am Douro
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Portwein: Der Name kommt aus Porto, die Trauben aus dem Douro-Tal
Portwein gehört zur Region wie der Fluss zum Stadtbild. Seine Trauben stammen aus dem abgegrenzten Anbaugebiet im Douro-Tal. Bei der Herstellung wird die Gärung durch die Zugabe von Traubenbrand gestoppt: Natürlicher Restzucker bleibt erhalten, während der Alkoholgehalt steigt. Daraus entstehen Weine mit unterschiedlichen Farben, Süßegraden und Reifestilen.
Früher brachte man den Wein flussabwärts zu den Lager- und Handelshäusern. Die traditionellen Rabelo-Boote erinnern an diese Verbindung zwischen den Weinbergen im Landesinneren und dem Handel an der Küste.
Warum stehen so viele Portweinkeller auf der Gaia-Seite?
Bei unserer Stadtrundfahrt wurde uns erklärt, dass die Lage zur Sonne eine Rolle spielt. Das stimmt im Kern: Die zum Fluss gerichteten Hänge Gaias sind nach Norden ausgerichtet und weniger stark der direkten Sonne ausgesetzt als die gegenüberliegenden Südhänge Portos.
Für die langsame Reifung waren außerdem das vergleichsweise kühle, feuchte Küstenklima und die Bauweise der Lagerhäuser günstig. Dicke Mauern und hohe Räume halfen, ausgeglichene Temperaturen zu halten. Im heißen Douro-Tal hätte die sommerliche Wärme die Reifung früher zu stark beschleunigen können.
Hinzu kamen historische Handels- und Steuerbedingungen. Günstigere Abgaben zogen den Weinhandel nach Gaia; 1926 wurde hier ein besonders geregeltes Lager- und Handelsgebiet eingerichtet. Die Sonne allein erklärt die Geschichte also nicht. Heute kann Portwein unter geeigneten Bedingungen auch im Douro-Gebiet reifen.
Portweinkeller und Genussmomente
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Mit der historischen Straßenbahn Richtung Meer
Ein schöner Ausflug führte uns auf der Porto-Seite mit der historischen Straßenbahn Richtung Meer. Alte Sitze, Holzverkleidung und das gemächliche Unterwegssein gehörten zum Erlebnis. Unser Foto zeigt den Innenraum der Bahn – allein der hat schon seinen eigenen Charme.
Für Deine Planung: Die historische Linie 1 verbindet Infante mit Passeio Alegre nahe der Douro-Mündung. Von dort lässt sich der Ausflug zu Fuß Richtung Atlantik fortsetzen. Prüfe vorher den aktuellen Linienweg, Fahrplan und die besonderen Tickets der historischen Straßenbahn.
São Bento: ein Bahnhof als Sehenswürdigkeit
Der historische Bahnhof São Bento gehört ebenfalls zu unseren Bildern aus Porto. Große Azulejo-Wandbilder von Jorge Colaço erzählen in der Eingangshalle von Geschichte und Alltag in Portugal. Statt nur auf die nächste Abfahrt zu schauen, lohnt hier der Blick an die Wände.
Ein farbenfroher Blick in die Markthalle
Ein weiteres Reisefoto zeigt einen Obststand mit Melonen, Drachenfrüchten und vielen anderen Früchten. Solche Motive gehören für uns genauso zu einer Stadt wie Brücken und bekannte Gebäude. Wenn Du einen Marktbesuch einplanen möchtest, ist der Mercado do Bolhão eine bekannte Adresse. Prüfe vorab die Öffnungszeiten, damit die Stände bei Deinem Besuch geöffnet sind.
São Bento, Markthalle und historische Straßenbahn
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Porto 2026: Baustellen, Stadtstolz und Fußballbegeisterung
Bei unserem Besuch im Jahr 2026 wurde an vielen Stellen gebaut. Kräne und größere Baustellen prägten Teile unseres Eindrucks. Wir waren gespannt, wie sich Porto nach Abschluss dieser Arbeiten präsentieren würde – das beschreibt unseren damaligen Aufenthalt und nicht die Situation bei einem späteren Besuch.
Unterwegs hörten wir auch von der Rivalität zwischen Porto und Lissabon. Für uns war es besonders interessant, beide Städte nacheinander zu erleben: Jede hat ihren eigenen Charakter, und genau dieser Unterschied machte die Kombination reizvoll.
Hinzu kam die Fußballbegeisterung. In der Zeit unserer Reise feierte der FC Porto die portugiesische Meisterschaft. Unten am Fluss waren viele Menschen auf den Straßen. So erlebten wir Porto auch als eine Stadt, die gemeinsam feiern kann.
Unsere Tipps für Deine Porto-Tage
Beide Ufer einplanen
Die Altstadt Portos und der Blick von Gaia ergänzen sich. Nimm Dir Zeit für beide Seiten des Douro.
Wege und Höhen beachten
Eine Unterkunft nahe am Fluss kann trotzdem einen deutlichen Anstieg entfernt sein. Prüfe Deine Wege und passende Verkehrsmittel.
Stadt und Küste verbinden
Mit der historischen Straßenbahn Richtung Douro-Mündung bekommt der Aufenthalt eine andere Perspektive.
Unser Eindruck: Nach Lissabon war Porto ein spannender Wechsel. Die beiden Ufer, die Portweinkeller, São Bento und die Fahrt Richtung Atlantik machten diesen Aufenthalt für uns besonders. Anschließend wollten wir dem Douro weiter ins Landesinnere folgen.
ETAPPE 3 · PINHÃO UND DAS DOURO-TAL
Pinhão und das Douro-Tal: mit dem Zug durch die Weinlandschaft
Nach den Städten kam die Landschaft. Wir fuhren von Porto nach Pinhão, übernachteten dort und nahmen uns Zeit für Spaziergänge, Wanderungen und einen weiteren Zugausflug nach Pocinho.
Von Porto nach Pinhão: Die Fahrt gehört zum Erlebnis
Schon die Zugfahrt ins Douro-Tal war für uns ein Höhepunkt. Auf langen Abschnitten begleitet die Bahn den Fluss. Hinter den Fenstern wechseln sich Weinberge, kleine Orte, steile Hänge und immer neue Blicke auf das Wasser ab. Hier lohnt es sich, die Fahrt selbst als Teil des Urlaubs einzuplanen.
Die Linha do Douro verbindet heute Porto mit Pocinho. Dabei folgt nicht die gesamte Strecke ab Porto unmittelbar dem Fluss; die typischen Douro-Panoramen prägen vor allem die Abschnitte weiter im Landesinneren. In Pinhão legten wir unseren Übernachtungsstopp ein.
Pinhão: ein ruhiger Ort zum Bleiben
Nach Lissabon und Porto wirkte Pinhão auf uns ruhig und fast ein wenig verschlafen. Es gab Gastronomie, Möglichkeiten zum Essen und vor allem diese wunderbare Landschaft. Genau das machte den Aufenthalt für uns reizvoll: am Douro spazieren, die Umgebung erkunden und zwischendurch einfach die Aussicht genießen.
Mit einer Übernachtung lässt sich der Ort auch dann erleben, wenn Tagesausflügler wieder weitergefahren sind. Unsere Abendaufnahme zeigt etwas von dieser anderen Stimmung am Fluss.
Der Bahnhof von Pinhão: Geschichte auf blau-weißen Kacheln
Der historische Bahnhof war für uns etwas Besonderes. Die Azulejos an der Fassade zeigen Szenen aus der Region: Weinbau, Arbeit, Transport und Landschaft. Laut der portugiesischen Tourismusorganisation schmücken 25 Kachelbildtafeln die Fassaden. So bekommt man bereits bei der Ankunft einen Eindruck davon, wie eng das Leben hier mit Wein und Fluss verbunden ist.
Pinhão: Bahnhof, Kacheln und Abendstimmung
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Spazieren, wandern und die Aussicht genießen
Wir waren entlang des Douro und in der Umgebung unterwegs. Die Weinberge ziehen sich über die Hänge, dazwischen liegen Wege, alte Gebäude und immer wieder Aussichtspunkte auf den Fluss. Unsere Fotos mit den Terrassen, dem Steingebäude und der Brotzeit halten genau diese ruhigeren Momente fest.
Ein Teil dieser vom Weinbau geprägten Kulturlandschaft, die Weinregion Alto Douro, gehört seit 2001 zum UNESCO-Welterbe. Die Terrassen sind nicht nur ein schönes Motiv, sondern das Ergebnis einer langen Bewirtschaftung der steilen Hänge.
Für Deine Wanderplanung: Wähle eine Route, die zu Deiner Kondition und zur verfügbaren Zeit passt. Im Tal können Wege steil und wenig beschattet sein. Bequeme Schuhe, Wasser, Sonnenschutz und ausgewiesene Wege sind sinnvoll. Frage bei Deiner Unterkunft nach einer passenden Tour; manche Wege führen durch private Weingüter.
Unterwegs im Douro-Tal: Bahnstrecke, Weinberge und Wanderpause
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Pinhão vom Wasser aus: Flusskreuzfahrtschiffe am Anleger
In Pinhão legen auch Flusskreuzfahrtschiffe an. Damit lässt sich die Region auf ganz unterschiedliche Weise erleben: mit der Bahn entlang des Ufers, zu Fuß zwischen den Weinbergen oder vom Wasser aus. Wir selbst waren auf dieser Reise mit dem Zug unterwegs.
Unsere Begegnung mit der Spirit of Chartwell
Als wir vor Ort waren, lag die Spirit of Chartwell gerade am Anleger. Wir durften an Bord gehen und Fotos machen. Der Salon, die Holzverkleidung, die roten Teppiche und die Details der Einrichtung wirkten auf uns ausgesprochen elegant. Eine besondere Gelegenheit, die sich während unseres Aufenthalts ergab.
Der Bezug zur britischen Königin ist tatsächlich belegt: Elizabeth II. fuhr am 3. Juni 2012 bei der großen Themse-Parade zu ihrem diamantenen Thronjubiläum auf der Spirit of Chartwell. Das Schiff wurde dafür als königliches Zeremonienschiff eingesetzt. Die Bezeichnung „ehemaliges Privatschiff der Queen“ wäre dagegen missverständlich. Im September 2012 fand es seine neue Heimat auf dem Douro.
Der Betreiber DouroAzul bietet Reisen auf dem Schiff an. Termine, Route und Leistungen solltest Du direkt beim Anbieter prüfen. Unser kurzer Besuch war keine von uns gebuchte Kreuzfahrt und bedeutet nicht, dass eine spontane Besichtigung generell möglich ist.
Informationen zur Spirit of Chartwell beim Betreiber DouroAzul →
Flusskreuzfahrten und unser Besuch auf der Spirit of Chartwell
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Von Pinhão nach Pocinho: noch einmal mit dem Zug am Douro entlang
Von Pinhão aus unternahmen wir einen weiteren Zugausflug nach Pocinho. Auch diese Fahrt war wunderschön: Landschaft genießen, den Fluss begleiten und sehen, wie sich die Umgebung weiter im Landesinneren verändert. In Pocinho endet der reguläre Personenverkehr der Douro-Bahnstrecke.
Zur geografischen Einordnung: Die Fahrt führt Richtung spanische Grenze, aber Pocinho liegt nicht direkt an ihr. Der Ort gehört zum Gebiet von Vila Nova de Foz Côa. Früher führte die Bahn weiter über Barca d’Alva in Richtung Spanien; dieser Abschnitt wird heute nicht mehr im regulären Personenverkehr bedient.
Wir nutzten den Aufenthalt für einen Spaziergang beziehungsweise eine kleine Wanderung und fuhren anschließend wieder mit dem Zug nach Pinhão zurück. Für uns war das eine schöne Kombination aus Bahnfahrt und Bewegung. Unsere Bilder zeigen den Bahnhof und alte abgestellte Eisenbahnfahrzeuge.
Rückfahrt zuerst mitplanen: Prüfe vor der Abfahrt die aktuellen Zugzeiten und wie lange Dein Aufenthalt in Pocinho sein kann. Diese Etappe lebt von der Landschaft; für einen längeren Ausflug lohnt es sich, auch die Wege ab Bahnhof und mögliche Einkehrmöglichkeiten vorher anzusehen.
Unser Zugausflug nach Pocinho
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Bahnreise planen: unsere Erfahrungen für Deine Route
Unsere Belege gehören zu den Erinnerungen an diese Reise. Auf dem Beleg Porto-Campanhã–Pinhão sind 12,35 Euro ausgewiesen. Das ist ein damaliger Betrag unserer Reise, keine aktuelle Preisangabe und kein pauschaler Preis für jede Verbindung oder Reiseklasse.
Prüfe vor der Buchung bei CP – Comboios de Portugal die Verbindung für Deinen Reisetag, eventuelle Umstiege und mögliche Änderungen. Für einen Ausflug nach Pocinho gehören Hin- und Rückfahrt zusammen in die Planung. Der reguläre Linienverkehr und touristische historische Sonderzüge sind unterschiedliche Angebote.
Aktuelle Verbindungen und Fahrkarten bei CP prüfen →
Unsere Bahnbelege: Erinnerungen an die Reise
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ETAPPE 4 · ZURÜCK NACH HAUSE
Von Pinhão zurück nach Lissabon und weiter nach Düsseldorf
Zum Abschluss fuhren wir mit dem Zug wieder nach Lissabon. Von dort ging es mit dem Flugzeug zurück nach Düsseldorf.
So schloss sich unsere Route: vom Ankommen in Lissabon über die Tage in Porto und Gaia bis zur Ruhe im Douro-Tal. Besonders gefallen hat uns, wie unterschiedlich diese Stationen waren – und dass sich die Zugfahrten als eigene Erlebnisse in die Reise einfügten.
Für Deine Rückreiseplanung: Plane bei der Verbindung aus Bahn und Flug ausreichend Zeit für Umstiege und den Weg zum Flughafen ein. Eine zusätzliche Nacht in Lissabon kann je nach Fahrplan und Abflugzeit eine entspannte Lösung sein.
Unser Fazit: Portugal mit Städten, Weinlandschaft und Bahnfahrten erleben
Lissabon, Porto, Gaia, Pinhão und Pocinho haben uns ganz unterschiedliche Seiten Portugals gezeigt: Altstadtgassen und Abendleben, Portweinkeller und Flussblicke, historische Bahnhöfe und die Landschaft des Douro-Tals.
Für uns war die Mischung aus mehreren Übernachtungsorten, Bahnfahrten und Zeit zum Spazieren und Wandern besonders gelungen. Wer eine ähnliche Reise plant, kann diese Route als Idee nehmen und die Aufenthaltsdauer an die eigenen Interessen anpassen.
Städte mit Zeit entdecken
Mehrere Tage in Lissabon und Porto ermöglichen neben Sehenswürdigkeiten auch Pausen und Abende vor Ort.
Die Fahrt mitgenießen
Vor allem im Douro-Tal ist die Bahnstrecke selbst ein Teil des Reiseerlebnisses.
Übernachtungen passend wählen
Gute Wege zum Bahnhof und zur Gastronomie erleichtern eine Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Vielleicht ist diese Kombination aus Stadt, Fluss und Weinbergen auch eine Idee für Deine nächste Portugal-Reise.
Über diesen Reisebericht und ergänzende Informationen
Die persönlichen Erlebnisse und Fotos stammen aus unserer Reise. Ergänzende Ausflugsideen beschreiben keine zusätzlichen Stationen unseres Aufenthalts. Sachinformationen wurden anhand der folgenden Quellen geprüft. Öffnungszeiten, Verkehrsangebote, Preise und Leistungen können sich ändern.
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